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Homöopathie bei Hunden

Die Homöopathie als alternative Heilmethode wird immer populärer, auch bei Hundebesitzern. Was Homöopathie eigentlich ist, wie sie entstanden ist und wie das Ganze funktioniert – wir haben uns für Sie schlau gemacht.

 

Unsere Hunde sind nicht einfach nur unsere Haustiere. Sie sind unsere besten Freunde, Lebensgefährten, Abenteuergenossen, tröstende Schultern und uns vorbehaltlos treu. Ein Leben ohne unsere vierbeinigen Wegbegleiter können wir uns, haben wir sie erstmal ins Herz geschlossen (und das geht, seien wir mal ehrlich, meistens viel schneller als wir gedacht hätten) gar nicht mehr vorstellen. Ihre Gesundheit ist uns dementsprechend genauso wichtig wie die unserer Partner, Kinder und Freunde. Geht es unseren Hunden schlecht, düsen wir in Windeseile zum Tierarzt. Immer mehr Hundebesitzer setzen dabei auf alternative, schonende Heilmethoden in Form von Homöopathie. Aber was ist Homöopathie denn eigentlich?

 

Was ist Homöopathie?

Homöopathie bezeichnet eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die seit über zwei Jahrhunderten bei Mensch und Tier angewendet wird. Sie versteht sich selbst als Regulationstherapie. Das bedeutet, dass sie den Körper wieder in sein natürliches Gleichgewicht zurückbringt. Wichtig ist, dass es sich hierbei um eine ärztliche Heilmethode handelt, sprich: In Österreich darf Homöopathie ausschließlich von Ärzten ausgeübt werden. Verwendet werden dabei vorwiegend Arzneien aus dem Mineral-, Pflanzen- und Tierreich. Bei der Behandlung, die auf dem Ähnlichkeitsprinzip basiert, werden die verwendeten Arzneien stark potenziert. Außerdem werden die Arzneien in der Homöopathie stets in Form eines Einzelmittels verordnet.

Ziel einer homöopathischen Behandlung ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Dabei wird eine ganzheitliche Sichtweise vertreten. Das bedeutet, dass die körperliche und emotionale Verfassung nicht getrennt voneinander, sondern in Verbindung miteinander betrachtet wird. Es geht also nicht darum, Symptome einzeln zu bekämpfen, sondern das Befinden des Patienten als Ganzes zu verbessern. Nicht nur die aktuellen Symptome werden betrachtet, auch der Gemütszustand des Patienten, die näheren Umstände und mögliche Auslöser fließen in die Behandlung mit ein. In der Homöopathie gibt es kein allgemeines Heilmittel für Gelenkschmerzen, sondern nur ein Mittel gegen die Gelenkschmerzen dieses einen Patienten. Je nach Patient und Ausgangslage unterscheidet sich auch das richtige Heilmittel.

 

Wie ist Homöopathie entstanden?

Entwickelt wurde die Homöopathie von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann. Vor über 200 Jahren war der junge Arzt unzufrieden mit den damals üblichen Heilmethoden (Aderlass, Brechkuren etc.) und suchte nach einer schonenderen Alternative. Als Hahnemann auf die sogenannte Chinarinde aufmerksam wurde, die zur damaligen Zeit als Heilmittel für Malaria eingesetzt wurde, fiel ihm auf, dass die Symptome bei Einnahme zu großer Mengen Chinarinde dieselben waren wie bei der zu heilenden Krankheit Malaria. Hahnemann begann mit einigen Selbstversuchen, die er später auf Familienmitglieder und Bekannte ausweitete und formulierte schließlich 1796 das Ähnlichkeitsprinzip, das die Basis der Homöopathie bildet. Sein Leben lang testete Hahnemann unzählige Patienten mit den unterschiedlichsten Symptomen und dokumentierte seine Erkenntnisse sorgfältig. Im Zuge seiner Untersuchungen entwickelte er über Jahre hinweg präzise Anweisungen für die Herstellung und die Wahl der Arzneien für die jeweilige Krankheit.

 

Ähnlichkeitsprinzip und Potenzierung

Das oben erwähnte Ähnlichkeitsprinzip und die Potenzierung zählen zu den Grundsätzen der Homöopathie. Ersteres besagt, dass Krankheiten durch Mittel geheilt werden, die bei einem Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen, wie sie bei dem Erkrankten beobachtet werden können. Hat ein Patient also Fieber, wird er mit einer Arznei behandelt, die in gesundem Zustand Fieber auslösen würde, so wie es bei Malaria mit der Chinarinde der Fall war. Voraussetzungen für das Ähnlichkeitsprinzip sind immer erstens die Erfassung der Symptome des Erkrankten und zweitens die Kenntnis der Wirkung der homöopathischen Mittel, um für jeden Patienten die passende Arznei zu finden.

Wichtig ist dabei auch immer die Potenzierung, sprich die starke Verdünnung. Um eine sanfte und sichere Heilung zu gewährleisten, müssen die Arzneien in kleinsten Mengen verabreicht werden. Hahnemann beschrieb, dass der Körper (er nannte es Lebenskraft) durch die kleinste Verabreichung einer ähnlichen Substanz dazu angeregt wird, angemessen auf die Erkrankung zu reagieren. Die Potenzierung ist ein sehr zeitaufwendiger Prozess mit sehr präzisen Angaben zur Herstellung, die genau eingehalten werden müssen, damit die Krankheit nicht noch verschlimmert wird.

 

Homöopathie bei Hunden

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, um einen Hund mittels Homöopathie zu behandeln. Mittlerweile gibt es über 4.000 geprüfte homöopathische Arzneien aus dem Pflanzen-, Mineralien- und Tierreich. Das Spektrum an Krankheiten, die durch Homöopathie behandelt werden können, ist also groß. Häufige Ursachen für eine homöopathische Behandlung bei Hunden sind zum Beispiel:

  • Verhaltensprobleme
  • Allergien
  • Autoimmunerkrankungen
  • Entwicklungsprobleme
  • akute oder chronische Entzündungen
  • Diabetes

 

Zu einer korrekten homöopathischen Behandlung bei Hunden gehört dann:

  1. Die klinische Untersuchung: Selbstverständlich muss der behandelnde Homöopath bzw. der behandelnde Arzt auch den Hund selbst untersuchen.
  2. Eine Analyse: In der Analyse sucht der zuständige Arzt unter zahlreichen Arzneien die für Ihren Hund und die speziellen Gegebenheiten Ihres Hundes am besten passende Arznei aus.
  3. Die Verabreichung der Arznei: Das homöopathische Mittel wird dem Hund in Form von Globuli oder mithilfe einer Spritze aufgelöst in etwas Wasser ins Maul eingegeben.
  4. Die Beobachtung: In den darauffolgenden Tagen ist es nötig, den Hund genau zu beobachten und etwaige Veränderungen zu notieren sowie mit dem behandelnden Arzt zu besprechen. So wird festgestellt, ob die gesetzten Maßnahmen auch tatsächlich zu einer Verbesserung der Symptome geführt haben.

 

Funktioniert das auch wirklich?

Im Allgemeinen zählt Homöopathie zu den Pseudowissenschaften, da sie naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht. In anderen Ländern, wie zum Beispiel in Indien, ist sie zwar mit der Schulmedizin gleichwertig staatlich anerkannt, in Österreich ist das aber nicht der Fall. In Indien beispielsweise können Medizinstudenten entscheiden, ob sie Schulmedizin oder Homöopathie studieren wollen. Eine solch große Bedeutung wird der Homöopathie in Europa bislang nicht zugeschrieben. Auch Hahnemanns Ähnlichkeitsprinzip ist nicht wissenschaftlich haltbar. Eine tatsächliche Wirkung von homöopathischen Arzneien, die über den Placebo-Effekt hinausgeht, konnte in keinen bisherigen Studien nachgewiesen werden.

Die Meinungen zur Homöopathie gehen zwar stark auseinander, dennoch gibt es viele, die auf ihre Wirkung schwören. Ob Homöopathie tatsächlich funktioniert, lässt sich nicht zu 100 % nachweisen. Hier muss wohl jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Für diejenigen unter Ihnen, die sich mit Homöopathie nicht anfreunden können, gibt es auch andere, natürliche Alternativen zur klassischen Medizin – bei Gelenkbeschwerden Ihres Hundes beispielsweise arthrobello®-Gelenkkapseln. Diese basieren auf natürlichen Inhaltsstoffen und leisten auf schonende Weise einen Beitrag zur Regeneration des Knorpels. Sie enthalten Stoffe wie Glucosamin und Chondroitinsulfat, beides Bestandteile der Gelenkflüssigkeit, auch Hagebuttenpulver mit natürlichem Vitamin C, Mangansulfat für den Erhalt der Knochen, Korallen Calcium mit Mikronährstoffen, sowie Vitamin D, L-Cystein und Schwefelstoff. All das sind natürliche Substanzen, die in den Knorpeln und Knochen vorhanden sind. Man muss also nicht immer direkt zur Homöopathie greifen, um klassische Schmerzmittel zu umgehen, natürliche Ergänzungsfuttermittel bieten eine ebenso gute Alternative – ganz ohne Placebo-Effekt.


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